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Wie Gehirnzellen, die Myelin schützen, den kognitiven Abbau bremsen

Redaktion LongevityWatch · 3. September 2026 · 1 min · English

Warum bleiben manche Menschen bis ins hohe Alter geistig fit, während andere früh nachlassen? Eine neue Studie rückt einen bestimmten Gehirnzelltyp als überraschend wichtigen Faktor in den Mittelpunkt.

Oligodendrozyten sind Zellen in der weißen Substanz des Gehirns. Sie produzieren Myelin, die isolierende Schicht um Nervenfasern, die schnelle elektrische Signalübertragung ermöglicht. Lange galt die Annahme, dass kognitiver Abbau im Alter vor allem auf den Verlust von Myelin zurückzuführen sei. Das Bild erweist sich als deutlich komplexer.

Dickeres Myelin, schlechtere Ergebnisse

Die Forschenden, die ihre Ergebnisse in Nature Medicine veröffentlichten, analysierten Hirngewebe von Menschen, deren kognitive Entwicklung über viele Jahre hinweg beobachtet worden war. Bei denjenigen mit stärkerem kognitiven Abbau zeigten sich dickere Myelinscheiden, mehr Oligodendrozyten und kleinere myelinisierte Axone. Das war kein Bild von Myelinverlust, sondern von gestörter Zellfunktion.

Was sagt die Evidenz dazu?
Was kann ich tun, um mein Gehirn beim Älterwerden gesund zu halten?
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