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Augen-Startup sammelt 330 Millionen Dollar für Alterungsstudie ein

Redaktion LongevityWatch · 25. Juni 2026 · 1 min · English

Ein Startup, das Augenerkrankungen bekämpft, die vor allem ältere Menschen betreffen, hat 330 Millionen Dollar eingesammelt. Die Mittel fließen in eine groß angelegte klinische Studie zu zwei der häufigsten Ursachen von Sehverlust im höheren Alter.

Ollin Biosciences bereitet sich auf den Start einer Phase-3-Studie vor, die auf zwei altersbedingte Erkrankungen abzielt: das diabetische Makulaödem (Flüssigkeitsansammlung im zentralen Bereich der Netzhaut bei Diabetikern) und die neovaskuläre Makuladegeneration (eine Form altersbedingter Erblindung, bei der abnormales Blutgefäßwachstum die zentrale Sehschärfe schädigt). Beide Erkrankungen betreffen Millionen von Menschen und können zu erheblichem Sehverlust führen.

Die Finanzierungsrunde über 330 Millionen Dollar – eine der größten Series-B-Runden für ein Biotechunternehmen der vergangenen zwei Jahre – wurde gemeinsam von TCGX und ARCH Venture Partners angeführt. Neben etablierten Biotechinvestoren beteiligten sich auch ein Pensionsfonds sowie Crossover-Investoren.

Warum Augenerkrankungen ein Longevity-Thema sind

Makuladegeneration und diabetische Netzhauterkrankungen sind stark altersabhängig. Sie werden von vielen der gleichen Mechanismen angetrieben, die auch anderswo im Körper das Altern vorantreiben: Entzündungen, abnormales Blutgefäßwachstum und gestörte Zellreparatur. Der Bericht beschreibt, wie Ollin eine einzige Behandlung entwickelt, die beide Erkrankungen adressiert – ein Hinweis darauf, dass sie gemeinsame biologische Wirkmechanismen teilen.

Phase 3 als entscheidender Test

Eine Phase-3-Studie ist die letzte klinische Prüfungsstufe vor der behördlichen Zulassung. Die Ergebnisse werden darüber entscheiden, ob die Behandlung für Patienten verfügbar wird. Für das Longevity-Feld insgesamt sendet diese Finanzierungsrunde ebenfalls ein Signal: Investoren setzen zunehmend größere Wetten auf altersbedingte Erkrankungen und stellen damit mehr Kapital für die klinische Validierung vielversprechender Therapien bereit.

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